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<rss version="2.0"> <channel><link>http://www.kvheilbronn.eu/Blogs</link><title>Blogs</title><description>RSS - Feed</description><item><title>Was ist Europa? - Eine kleine Streitschrift!</title><pubDate>Fri, 27 May 2011 17:18:56 +0200</pubDate><description>&lt;p&gt;Genauer betrachtet ist Europa der einzige Kontinent, der sich nicht rein geografisch begr&amp;uuml;nden l&amp;auml;&amp;szlig;t. Alle anderen Kontinente liegen auf einer oder mehreren Kontinentalplatten oder nehmen zumindest einen wesentlichen Teil davon ein.&#xD;
Wie kommt es dann eigentlich zu unserem Kontinent Europa?&#xD;
Folgt man der Mythologie, dann verdanken wir den Ursprung unseres Kontinentes zweier Menschen, einem M&amp;auml;dchen aus der heutigen T&amp;uuml;rkei und einem alten Mann, der sich selber f&amp;uuml;r einen Gott hielt. F&amp;uuml;rwahr eine etwas zu bizarre Liebelei, um daraus Weltgeschichte zu entwickeln.&#xD;
Faktum aber ist, dass der westliche Teil Eurasiens, wie auch sein wesentlich gr&amp;ouml;&amp;szlig;erer Rest, urspr&amp;uuml;nglich von Menschen unbewohnt war. Ein weiteres Faktum ist, dass vor etwa 700 000 Jahren beginnend und urspr&amp;uuml;nglich aus Afrika kommend &amp;uuml;ber die folgenden Jahrtausende Menschen immer wieder nach Europa eingewandert sind und auch weiter einwandern werden.&#xD;
Eine Tatsache, die so manchen Bewohner Europas immer wieder von Neuem zu schockieren scheint und umso mehr, je l&amp;auml;nger die eigene afrikanische Vergangenheit zur&amp;uuml;ckliegt.&#xD;
Kaum waren die Menschen in Europa angekommen, wurden sie regelm&amp;auml;&amp;szlig;ig mit weiteren hinzuziehenden Menschenmassen konfrontiert, dies umso mehr, da Europa im Westen und S&amp;uuml;den von Meeren umgeben ist, und damit in den ersten Jahrtausenden ein Ausweichen fast unm&amp;ouml;glich war. Diese nat&amp;uuml;rliche "Bev&amp;ouml;lkerungsverdichtung" f&amp;uuml;hrte aber zu neuen gesellschaftlichen und technologischen Entwicklungen, die in weniger bewohnten Gebieten unseres Planeten kaum m&amp;ouml;glich gewesen w&amp;auml;ren, und beschleunigte dazu bereits vorhandene Entwicklungsprozesse. &#xD;
So bin ich fest davon &amp;uuml;berzeugt, dass der Zaun eine ureigen europ&amp;auml;ische Entwicklung ist und in Europa nicht nur zur technologischen Reife gebracht wurde, sondern sich auch gedanklich in unser aller Bewusstsein etabliert hat.&#xD;
Fr&amp;uuml;h diese Entwicklung erkennend, und mit der Gewissheit, dass die Erde ein kleiner Planet mit begrenzten Ressourcen ist, gab es immer wieder Menschen, welche sich gegen diese abzeichnenden Abschottungstendenzen stellten und Alternativen entwickelten. Diogenes wird wohl nicht der erste gewesen sein, der sich ganz offen als Weltb&amp;uuml;rger bezeichnete. Dem Konzept der Ab- und Ausgrenzung wurde ein Konzept der Gemeinsamkeiten entgegegestellt. Die Bildung wurde dabei zum bestimmenden Merkmal. Und noch bevor sich die heutigen Religionen entwickelten gab es die ersten Europ&amp;auml;er als "Welt- und Bildungsb&amp;uuml;rger".&#xD;
Unser Europa war geboren und seine damaligen "Grenzen" lassen uns selbst heute noch staunen. Das "Mare Nostrum" war eine der ersten europ&amp;auml;ischen Magistralen und erst die Subsahara mit seinen K&amp;ouml;nigreichen und ganz eigenen Kulturen stellte Europa im S&amp;uuml;den eine eigene Welt entgegen. Im Westen war es immer noch der schwer zu &amp;uuml;berwindende Atlantik und im Osten das Vorhandensein von Gro&amp;szlig;reichen mit ihren eigenen Ideen und Vorstellungen.&#xD;
 Das Rad der Geschichte drehte sich weiter. Tyrannen kamen und gingen und jeder hatte seine eigene Vorstellung vom Menschsein und dem Wohl der Welt. Einzig in einem waren sich alle einig: "Europa" konnte nie gro&amp;szlig; genug sein. Nur ausreichend m&amp;auml;chtige Bev&amp;ouml;lkerungsgruppen oder Staaten waren in der Lage sich aus der Umklammerung "Europas" und seiner B&amp;uuml;rger zu retten und dazu f&amp;auml;hig eigene Ideen und Wertvorstellungen zu behalten oder zu entwickeln. Zwar umfasste "Europa" im letzten Jahrhundert fast die ganze Welt aber die Idee eines "Welt- und Bildungsb&amp;uuml;rgers" war vergessen. Im Gegenteil, der noch so kleine Unterschied wurde genutzt, um sich von "den anderen" abzugrenzen. Die Anderen dienten lediglich dazu, um den eigenen Lebensstandard sicherzustellen und zu mehren. Imperialismus, Nationalismus und andere Scheu&amp;szlig;lichkeiten menschlichen Einfallsreichtums entwickelten sich zu ihrer Bl&amp;uuml;te und f&amp;uuml;hrten die gesamte Welt an den Rand des Unterganges.&#xD;
Aber auch in diesen dunklen Zeiten unserer Geschichte gab es immer wieder Europ&amp;auml;er, die sich zu Europa, seinen Ideen und Idealen bekannten. In der Auseinandersetzung mit den jeweiligen Machthabern und ihren Ideologien entwickelten sich Werte wie Menschenrechte, Subsidiarit&amp;auml;t, Solidarit&amp;auml;t, F&amp;ouml;deralismus und wurden zum festen Bestandteil europ&amp;auml;ischen Denkens. Kants Werk "Zum ewigen Frieden" verdeutlicht zudem, dass die &amp;Uuml;berwindung von Grenzen und die Bekenntnis zu einer Welt unabdingbare Voraussetzungen f&amp;uuml;r die weitere Entwickung der Menschheit sind - damit wurde ein Gedanke aus der Antike wieder aufgegriffen. &#xD;
Den V&amp;ouml;lkerbund und junge Demokratien untergehend sehend, das Ende des zweiten Weltkrieges im Genick - dabei gerade noch dem Nationalsozialismus entronnen - und nun die Zerst&amp;ouml;rungskraft der Atomwaffen und den Sowjetkommunismus vor Augen, war es in Europa nun endg&amp;uuml;ltig an der Zeit, dass auch die letzten Menschen dort erkannten, dass &amp;Auml;nderung nottat. Auch die Weltgemeinschaft hatte bereits reagiert und die Vereinten Nationen mit Sitz in Amerika gegr&amp;uuml;ndet.&#xD;
 Und auch die Europ&amp;auml;er konnten eine L&amp;ouml;sung anbieten:&#xD;
&#xD;
Eine auf f&amp;ouml;derativer Grundlage  errichtete, europ&amp;auml;ische Gemeinschaft ist ein notwendiger und  wesentlicher Bestandteil jeder wirklichen Weltunion.&#xD;
Entsprechend den f&amp;ouml;deralistischen  Grunds&amp;auml;tzen, die den demokratischen Aufbau von unten nach oben  verlangen, soll die europ&amp;auml;ische V&amp;ouml;lkergemeinschaft die Streitigkeiten,  die zwischen ihren Mitgliedern entstehen k&amp;ouml;nnten, selbst schlichten.&#xD;
Die Europ&amp;auml;ische Union f&amp;uuml;gt sich in  die Organisation der Vereinten Nationen ein und bildet eine regionale  K&amp;ouml;rperschaft im Sinne des Artikels 52 der Charta.&#xD;
Die Mitglieder der Europ&amp;auml;ischen  Union &amp;uuml;bertragen einen Teil ihrer wirtschaftlichen, politischen und  milit&amp;auml;rischen Souver&amp;auml;nit&amp;auml;tsrechte an die von ihnen gebildete F&amp;ouml;deration.&#xD;
Die Europ&amp;auml;ische Union steht allen V&amp;ouml;lker europ&amp;auml;ischer Wesensart, die ihre Grunds&amp;auml;tze anerkennen, zum Beitritt offen.&#xD;
Die Europ&amp;auml;ische Union setzt die Rechte und Pflichten ihrer B&amp;uuml;rger in der Erkl&amp;auml;rung der Europ&amp;auml;ischen B&amp;uuml;rgerrechte fest.&#xD;
Diese Erkl&amp;auml;rung beruht auf der  Achtung vor dem Menschen, in seiner Verantwortung gegen&amp;uuml;ber den  verschiedenen Gemeinschaften, denen er angeh&amp;ouml;rt.&#xD;
Die Europ&amp;auml;ische Union sorgt f&amp;uuml;r den  planm&amp;auml;&amp;szlig;igen Wiederaufbau und f&amp;uuml;r die wirtschaftliche, soziale und  kulturelle Zusammenarbeit sowie daf&amp;uuml;r, dass der technische Fortschritt  nur im Dienste der Menschheit verwendet wird.&#xD;
Die Europ&amp;auml;ische Union richtet sich  gegen niemand und verzichtet auf jede Machtpolitik, lehnt es aber auch  ab, Werkzeug irgendeiner fremden Macht zu sein.&#xD;
Im Rahmen der Europ&amp;auml;ischen Union  sind regionale Unterverb&amp;auml;nde, die auf freier &amp;Uuml;bereinkunft beruhen,  zul&amp;auml;ssig und sogar w&amp;uuml;nschenswert.&#xD;
Nur die Europ&amp;auml;ische Union wird in  der Lage sein, die Unversehrtheit des Gebietes und die Bewahrung der  Eigenart aller ihrer V&amp;ouml;lker, gr&amp;ouml;&amp;szlig;er oder kleiner, zu sichern.&#xD;
Durch den Beweis, dass es seine  Schicksalsfragen im Geiste des F&amp;ouml;deralismus selbst l&amp;ouml;sen kann, soll  Europa einen Beitrag zum Wiederaufbau und zu einem Weltbund der V&amp;ouml;lker  leisten.&#xD;
&#xD;
Mehr als 60 Jahre sp&amp;auml;ter ist die Europ&amp;auml;ische Union im Gro&amp;szlig;en und Ganzen eine Erfolgsgeschichte. Auch ist Europa fast in der Welt angekommen, das europ&amp;auml;ische Modell zum Teil Vorbild f&amp;uuml;r andere Erdteile und die europ&amp;auml;ischen Werte und Ideale pr&amp;auml;gender Bestandteil der Weltgemeinschaft. &#xD;
Damit ist auch der Beweis angetreten, dass europ&amp;auml;ische Werte und Ideale unsere Welt zum Positiven ver&amp;auml;ndern k&amp;ouml;nnen - vorausgesetzt sie werden gelebt und geachtet.&#xD;
Die Europ&amp;auml;ische Union ist ein wesentlicher Bestandteil der werdenden Weltunion, allerdings mit derzeit zu erwartenden 5% Anteil an der Weltbev&amp;ouml;lkerung zuk&amp;uuml;nftig kein ma&amp;szlig;gebender Bestandteil mehr. Aber die&amp;nbsp; Europ&amp;auml;ische Union hat noch gen&amp;uuml;gend Potential an ihrer derzeitigen Peripherie, um den eigenen Anteil auf gut 10% erh&amp;ouml;hen zu k&amp;ouml;nnen - ohne die eigene europ&amp;auml;ische Wesensart aufgeben zu m&amp;uuml;ssen. &#xD;
Die Europ&amp;auml;ische Union steht deshalb auch weiterhin allen V&amp;ouml;lkern europ&amp;auml;ischer Wesensart zum Beitritt offen, und dies auch ganz im Sinne Robert Schumans, dem "Vater Europas", der eine altgriechische Weisheit aufgriff und den Europ&amp;auml;er wie folgt definierte: "Europ&amp;auml;er ist man nicht durch Geburt, sondern wird es durch Bildung."&#xD;
Die Europ&amp;auml;ische Union ist in erster Linie eine Wertegemeinschaft, die sich bereits heute &amp;uuml;ber vier Kontinente erstreckt. Diese Werte wurden &amp;uuml;ber Jahrtausende entwickelt, wobei die christlichen Kirchen mit Sicherheit einen wesentlichen Anteil hatten. Man darf allerdings den Anteil der beiden Schwesterreligionen, dem Judentum und dem Islam - welche beide auch seit alters her in Europa vertreten sind - nicht untersch&amp;auml;tzen oder schlimmer noch verleugnen.&#xD;
Und wenn man unbedingt von "Grenzen" der Europ&amp;auml;ischen Union sprechen m&amp;ouml;chte, dann liegen sie im S&amp;uuml;den wahrscheinlich an der Sahara, im Osten an der Nahtstelle zu noch gr&amp;ouml;&amp;szlig;eren Gemeinschaften oder L&amp;auml;ndern und - der Technologie sei Dank - im Westen gegebenenfalls sogar erst im Pazifik.&#xD;
Wir Europ&amp;auml;er werden zusammen mit den anderen V&amp;ouml;lkergemeinschaften in der Lage sein, dereinst den Traum von der einen Welt zu verwirklichen. Und erst dann wird sich das Hertensteiner Programm als "historisches Dokument" in allen Ehren verabschieden d&amp;uuml;rfen - ganz frei nach Stefan Zweig: "Hertenstein, eine weitere Sternstunde der Menschheit."&#xD;
 Bis dahin ist es an uns, die Ideen und Ziele der zw&amp;ouml;lf Thesen weiterhin zu leben und zu versuchen, sie nach bestem Wissen und Gewissen umzusetzen. Darauf sollte sich unser aller Bem&amp;uuml;hen richten und darauf sollten wir auch unsere Strategie hin ausrichten.&#xD;
&#xD;
Hier gelangen Sie zum diesbez&amp;uuml;glichen Forum ...&lt;/p&gt;</description><link>http://www.kvheilbronn.eu/Blogs/Meine-Meinung_1/Was-ist-Europa-Eine-kleine-Streitschrift_10</link></item><item><title>Europatag 2011</title><pubDate>Thu, 17 Mar 2011 19:41:56 +0100</pubDate><description>&lt;p&gt;Das europ&#xE4;ische Einigungswerk wurde durch private Initiativen bekennender Europ&#xE4;er vor gut 70 Jahren erfolgreich gestartet. Der Weg f&#xFC;hrte zur Gr&#xFC;ndung des Europarates (1949) mit dem Europ&#xE4;ischen Gerichtshof f&#xFC;r Menschenrechte (1959), weiter &#xFC;ber die Montan-Union (1951), Euratom (1957), EWG (1957), EG (1993) hin zur Europ&#xE4;ischen Union (2006). Auch konnten wir 1979 die ersten Abgeordneten direkt in das bereits 1952 geschaffene Europ&#xE4;ische Parlament w&#xE4;hlen. Seit Inkrafttreten des Vertrages von Lissabon (2009) k&#xF6;nnen unsere Abgeordneten auch immer mehr Einfluss auf die nationalen &#xA0;Regierungen und die Europ&#xE4;ische Kommission nehmen und somit unsere gemeinsame Zukunft demokratisch legitimiert weiter gestalten. Unsere Idee der &#x201E;Vereinigten Staaten von Europa&#x201C; (1946) - einem wirtschaftlich starken und politisch unabh&#xE4;ngigen, demokratischen und f&#xF6;derativen Friedenseuropa ist trotz aller Unkenrufe und vorhandener Probleme bis hin zu sehr gro&#xDF;en Herausforderungen nicht &#xFC;berholt!
Selten sind bedeutende Ziele in kurzer Zeit erreicht worden. Es gibt immer Herausforderungen oder gar R&#xFC;ckschl&#xE4;ge zu &#xFC;berwinden. Und wenn man bereits jetzt schon &#xFC;ber 500 Millionen Menschen mit ihren jeweiligen Eigenarten und Interessen bei der Zielerreichung ma&#xDF;geblich mit einbindet, kann man getrost von einer Herkulesaufgabe sprechen.
Aufgrund der derzeitigen Finanzkrise in Europa und dem &#xFC;berraschenden Einklagen europ&#xE4;ischer Ideale bei unseren s&#xFC;dlichen Nachbarn und der damit einhergehenden bzw. sich abzeichnenden Konflikte ist es gerade in diesen Tagen nicht leicht, das notwendige politische Verst&#xE4;ndnis bei unseren Mitb&#xFC;rgern oder auch bei weniger informierten Politikern zu finden, um die europ&#xE4;ische Idee weiter voranzutreiben.
Wir bekennenden Europ&#xE4;er halten trotzdem - oder besser auf den Punkt&#xA0; gebracht - gerade deswegen am europ&#xE4;ischen Einigungswerk fest. Die Alternative w&#xE4;re Zerfall, Zerst&#xF6;rung und der Untergang unserer europ&#xE4;ischen Zivilisation. Ein zweites &#x201E;1945&#x201C; w&#xFC;rde keine Gesellschaft in Europa &#xFC;berstehen und die Auswirkungen auf die gesamte Welt w&#xE4;ren unvorhersehbar.
Deshalb sind wir alle mehr den je dazu aufgerufen, den europ&#xE4;ischen Einigungsprozess weiter voranzutreiben und allen Krisen gemeinschaftlich zu begegnen &#x2013; Europa und seine B&#xFC;rger werden daraus gest&#xE4;rkt hervorgehen.
Der Kreisverband Heilbronn der Europa-Union Deutschland wird deshalb weiter &#xFC;ber unser Europa, seine Menschen und Institutionen informieren. Mit unseren Informations- und Bildungsangeboten sowie dem Angebot, sich mit anderen Europ&#xE4;ern auszutauschen, wollen wir unseren Teil dazu beitragen, dass die &#x201E;Vereinigten Staaten von Europa&#x201C; Wirklichkeit werden k&#xF6;nnen.
Den diesj&#xE4;hrigen Treffpunkt Europa veranstalten wir nun schon zum 22. Male zusammen mit der Stadt Heilbronn, europaorientierten Vereinen und Partnerst&#xE4;dten auf dem Kiliansplatz in Heilbronn. Wir m&#xF6;chten auch dieses Jahr allen Heilbronnern und ihren G&#xE4;sten zeigen, dass man friedlich und zum Wohle aller miteinander leben, arbeiten und feiern kann.
Wir bekennenden Europ&#xE4;er fordern insbesondere in Zeiten wirtschaftlicher und globaler Schwierigkeiten unsere Politiker dazu auf, diesen Herausforderungen mit durchdachten und abgestimmten L&#xF6;sungen zu begegnen und auch bestehende Gesetze und Vertr&#xE4;ge diesbez&#xFC;glich zu &#xFC;berpr&#xFC;fen und gegebenenfalls anzupassen.
Der Kreisverband Heilbronn wird den europ&#xE4;ischen Einigungsprozess weiterhin begleiten, f&#xFC;r ihn werben und seinen Teil dazu beitragen, dass auch die folgenden Generationen sich in einem freien Europa bestm&#xF6;glich entwickeln k&#xF6;nnen.
Hierzu fordern wir weitere Bildungsbem&#xFC;hungen und &#x2013;initiativen, denn wir sind wie Robert Schuman, einem der Gr&#xFC;ndungsv&#xE4;ter Europas, fest von Folgendem &#xFC;berzeugt: &#x201E;Europ&#xE4;er ist man nicht durch Geburt, sondern wird es durch Bildung.&#x201C;&lt;/p&gt;</description><link>http://www.kvheilbronn.eu/Blogs/Meine-Meinung_1/Europatag-2011_9</link></item><item><title>Europatag 2010</title><pubDate>Mon, 01 Mar 2010 19:19:54 +0100</pubDate><description>&lt;p&gt;Seit Inkrafttreten des Lissabonner Vertrages am 1. Dezember 2009, haben wir B&#xFC;rger der Europ&#xE4;ischen Union ein einheitliches Vertragswerk, welches unseren gew&#xE4;hlten Volksvertretern, ob im Europ&#xE4;ischen Parlament, dem Deutschen Bundestag oder einem der Landesparlamente sitzend, mehr Rechte einr&#xE4;umt, um gemeinsam mit den Volksvertretern der anderen 26 Staaten bereits bestehende politische Strukturen und Regeln zu vertiefen oder auch zu vereinfachen und damit den europ&#xE4;ischen Gedanken zum Wohle eines &#x201E;Europas in Vielfalt geeint&#x201C; weiter voranzutreiben. In dieses Vertragswerk setzen wir die Hoffnung, dass die mehr als 500 Millionen in der Europ&#xE4;ischen Union lebenden Menschen nicht nur weiterhin friedlich miteinander arbeiten, handeln und auch feiern k&#xF6;nnen, sondern damit auch mittel- bis langfristig vieles f&#xFC;r uns B&#xFC;rger einfacher, &#xFC;berschaubarer und nachvollziehbarer wird. Wir bekennenden Europ&#xE4;er hoffen dar&#xFC;ber hinaus, dass die Europ&#xE4;ische Union ihre Attraktivit&#xE4;t und Leistungsf&#xE4;higkeit erhalten kann, um es weiteren Staaten europ&#xE4;ischer Wesensart zu erm&#xF6;glichen, unserer Gemeinschaft beizutreten. Auch hoffen wir, dass es uns zuk&#xFC;nftig gelingen wird, unserem Europa eine einheitliche Verfassung zu geben, die sich wesentlich an den Werten des bereits 1946 verfassten &#x201E;Hertensteiner Programmes&#x201C;, den universellen Menschenrechten und der europ&#xE4;ischen Sozialcharta orientiert &#x2013; und dies zum Wohle Europas, seiner B&#xFC;rger und der gesamten Welt.
Hier bei uns in Stadt- und Landkreis Heilbronn leben seit Jahrzehnten B&#xFC;rger mit &#xFC;ber 120 Nationalit&#xE4;ten friedlich vereint. Seit 1989 und nun bereits zum 21. Mal feiern wir bekennenden Europ&#xE4;er gemeinsam unseren &#x201E;Treffpunkt Europa&#x201C; auf dem Heilbronner Kiliansplatz. Damit wollen wir unseren Mitmenschen zeigen, dass das gemeinsame Miteinander nicht nur besser sondern auch sch&#xF6;ner, interessanter und attraktiver als das teilnahmslose Nebeneinander ist. Wir wollen den Menschen die Angst vor dem Fremden nehmen, Verst&#xE4;ndnis f&#xFC;r andere Kulturen und Gebr&#xE4;uche wecken und alle Mitb&#xFC;rger dazu gewinnen, zusammen mit uns an einem gemeinsamen Europa, seinen Werten und Ideen zu bauen.
Die Europa-Union Heilbronn wirbt dar&#xFC;ber hinaus u.a. auch mit Informationsst&#xE4;nden und -veranstaltungen f&#xFC;r unser sch&#xF6;nes Europa, organisiert Fahrten zu den europ&#xE4;ischen Institutionen und zu den Partnerst&#xE4;dten und -gemeinden des Stadt- und Landkreises Heilbronn. Zus&#xE4;tzlich bieten wir auf unserer neuen Kreisverbandswebseite unter www.kvheilbronn.eu weitere Informationen und Hintergr&#xFC;nde rund um Europa und die Europ&#xE4;ische Union. Dort k&#xF6;nnen Sie sich auch in Foren mit uns und untereinander austauschen oder einfach nur Ihre pers&#xF6;nliche Meinung &#xFC;ber unser Europa kundtun. Wir freuen uns auf Ihren Besuch und Ihr aktives Mitgestalten. Selbstverst&#xE4;ndlich finden Sie auf unserer Homepage auch Bilder von unseren Veranstaltungen und s&#xE4;mtliche bisher erschienenen Brosch&#xFC;ren und Flyer zum Nachlesen.
Bitte unterst&#xFC;tzen Sie unsere Bem&#xFC;hungen f&#xFC;r den weiteren Ausbau Europas in Frieden, Freiheit und Wohlstand und helfen Sie, unsere gemeinsame Zukunft und die Zukunft unserer Kinder zum Wohle aller zu gestalten und dazu beizutragen, damit der Lissabonner Vertrag ein weiterer Baustein f&#xFC;r unser europ&#xE4;isches Haus wird.&lt;/p&gt;</description><link>http://www.kvheilbronn.eu/Blogs/Meine-Meinung_1/Europatag-2010_7</link></item><item><title>Europatag 2009</title><pubDate>Mon, 01 Mar 2010 19:18:53 +0100</pubDate><description>&lt;p&gt;Vor drei&#xDF;ig Jahren fand die erste Direktwahl zum Europ&#xE4;ischen Parlament am 7. und 10. Juni 1979 statt. Mit dieser Direktwahl zum Europ&#xE4;ischen Parlament erreichte eine einzigartige Erfolgsgeschichte ihren vorl&#xE4;ufigen H&#xF6;hepunkt. Damit war nach unz&#xE4;hligen Kriegen der letzten Jahrhunderte und fortw&#xE4;hrender Unsicherheit nicht nur Frieden und Wohlstand in Westeuropa erzielt, sondern die betroffenen Nationalstaaten waren nun auch bereit, um eigene Verantwortlichkeiten an eine demokratisch legitimierte europ&#xE4;ische Volksvertretung abzutreten.
Seit 1979 konnte das Europ&#xE4;ische Parlament seine Kompetenzen Zug um Zug ausbauen. Heute beschlie&#xDF;t das Europ&#xE4;ische Parlament zusammen mit dem Rat der Europ&#xE4;ischen Union (EU Ministerrat) Gesetze, die in allen Mitgliedstaaten der EU g&#xFC;ltig sind und die unser t&#xE4;gliches Leben betreffen.
Dieses Jahr w&#xE4;hlen B&#xFC;rger aus nunmehr 27 Staaten der Europ&#xE4;ischen Union mit fast 500 Millionen Einwohnern ihre Vertreter in unser gemeinsames Parlament. Hier im Kreis Heilbronn sind alle B&#xFC;rger, ob mit deutscher oder einer anderen EU-Staatsb&#xFC;rgerschaft dazu aufgerufen, ihre Vertreter ins Europ&#xE4;ische Parlament zu w&#xE4;hlen. Zus&#xE4;tzlich w&#xE4;hlen wir unsere Vertreter in die jeweiligen Gemeinder&#xE4;te; auch hier sind alle EU-B&#xFC;rger mit hiesigem Erstwohnsitz wahlberechtigt und w&#xE4;hlbar.
Nutzen Sie Ihre Chance, nehmen Sie Ihr Wahlrecht wahr und helfen Sie uns allen Europa weiter zu gestalten. Ihre Stimme z&#xE4;hlt, ob im Europ&#xE4;ischen Parlament, dem Bundestag oder in Ihrem Gemeinderat. Zahlreiche Parteien und Kandidaten stehen zur Wahl, unterst&#xFC;tzen Sie Ihre &#x201E;Richtung&#x201C; oder den Kandidaten Ihres Vertrauens; und sollte der Fall eintreten, dass Sie sich mit gutem Gewissen f&#xFC;r keinen und niemanden entscheiden k&#xF6;nnen, dann tun Sie auch dies kund, n&#xE4;mlich indem Sie Ihre Stimme ung&#xFC;ltig machen.
Neben der gro&#xDF;en Politik, ob in Br&#xFC;ssel oder im jeweiligen Gemeinderat, findet Europa bereits seit Jahren wie selbstverst&#xE4;ndlich auch mitten unter uns statt. Heilbronner studieren, arbeiten oder leben &#xFC;ber ganz Europa verteilt, hier vor Ort bringen sich Migrantenvereine neben alteingesessenen Vereinen bei Stadtfesten und anderen Veranstaltungen mit ein und B&#xFC;rger mit Zuzugsgeschichte engagieren sich f&#xFC;r ihre Stadt oder Gemeinde.
Der Kreisverband Heilbronn der Europa-Union Deutschland hat sich bereits seit 1953 der europ&#xE4;ischen Idee verschrieben und wirbt seit dieser Zeit f&#xFC;r ein Europa in Vielfalt geeint. Europaweit organisiert, nutzen bekennende Europ&#xE4;er ihre Chancen, um sich &#xFC;ber Europa, seine L&#xE4;nder, Menschen, Sitten und Gebr&#xE4;uche zu informieren.
Mit dem Treffpunkt Europa m&#xF6;chten wir unsere Mitb&#xFC;rger f&#xFC;r ein gemeinsames Europa begeistern und ihnen Europa n&#xE4;her bringen. Diesen veranstalten wir nun schon zum zwanzigsten Male zusammen mit der Stadt Heilbronn, europaorientierten Vereinen und Partnerst&#xE4;dten auf dem Kiliansplatz in Heilbronn. Wir m&#xF6;chten auch dieses Jahr allen Heilbronnern und ihren G&#xE4;sten zeigen, dass man friedlich und zum Wohle aller miteinander leben und feiern kann.
Wir bekennenden Europ&#xE4;er fordern insbesondere im Wahljahr 2009 unsere Schulen und ihre Lehrkr&#xE4;fte auf, die bevorstehenden Wahlen und die damit einhergehenden Informationsveranstaltungen vermehrt zu nutzen und sich unsere Jugend verst&#xE4;rkt mit der europ&#xE4;ischen Thematik befassen zu lassen &#x2013; Europa ist schon jetzt unsere Gegenwart und vor allem die Zukunft unserer Kinder.
Der Kreisverband Heilbronn bietet hierbei seine Unterst&#xFC;tzung an. Neben dem j&#xE4;hrlich stattfindenden Europ&#xE4;ischen Wettbewerb im Winterhalbjahr, helfen wir gerne auch bei schulischen Informationsveranstaltungen, f&#xFC;hren Schulklassen ins Europ&#xE4;ische Parlament oder erm&#xF6;glichen die Mitarbeit in unserer &#xFC;berparteilichen Jugendorganisation.
Letztendlich liegt es aber an jedem Einzelnen von uns, ob und wie man sich in unsere Gesellschaft einbindet und engagiert. Es liegt an jedem Einzelnen, ob man sich mit Fernsehen, Computerspielen und damit mit einer virtuellen Welt zufrieden gibt oder ob man zu leben anf&#xE4;ngt. Bitte bedenken Sie dabei: es ist Ihre Welt, Ihr Europa, Ihre Heimat und Ihr Leben und jede Stimme z&#xE4;hlt!&lt;/p&gt;</description><link>http://www.kvheilbronn.eu/Blogs/Meine-Meinung_1/Europatag-2009_6</link></item><item><title>Europatag 2008</title><pubDate>Mon, 01 Mar 2010 19:16:19 +0100</pubDate><description>&lt;p&gt;Als an wichtigen Handelsstra&#xDF;en liegender Handelsplatz war Heilbronn schon seit seiner Gr&#xFC;ndung &#xFC;ber die Region hinaus mit der Welt verbunden. Heilbronner B&#xFC;rger reisten und hie&#xDF;en Reisende stets willkommen.
Bereits w&#xE4;hrend der Industriellen Revolution lie&#xDF;en sich Italiener in Heilbronn nieder und integrierten sich in unsere Gemeinschaft. Heilbronn war schon zu dieser Zeit wirtschaftlich attraktiv, weltoffen und damit Anziehungspunkt f&#xFC;r B&#xFC;rger aus nah und fern. Im Gegenzug suchten und fanden Heilbronner in der Ferne ihr Gl&#xFC;ck.
Auch suchten Heilbronner B&#xFC;rger, lange bevor der &#x201E;europ&#xE4;ische Gedanke&#x201C; Allgemeingut wurde, den Schulterschluss mit Gleichgesinnten in Europa und gr&#xFC;ndeten St&#xE4;dtepartnerschaften.
1965 wurden Beziehungen mit der s&#xFC;dfranz&#xF6;sischen Stadt B&#xE9;ziers, 1966 mit Port Talbot im Vereinigten K&#xF6;nigreich, 1981 mit Solothurn in der Schweiz, 1982 mit Stockport im Vereinigten K&#xF6;nigreich, 1988 mit Frankfurt (Oder) - damals noch im anderen Teil Deutschlands - und zehn Jahre sp&#xE4;ter, 1998, mit Frankfurts Schwesterstadt Slubice in Polen gekn&#xFC;pft. &#xDC;ber die Jahrzehnte hinweg wurden diese Beziehungen gepflegt und ausgebaut. Dar&#xFC;ber hinaus suchten und fanden unsere Schulen Partnerschaften z.B. mit Schulen in Grenoble in Frankreich.
Viele von uns nutzten die Chance und lernten auf diesem Wege Land und Leute kennen und sch&#xE4;tzen. Auch wurden Freundschaften bis hin zu Ehen geschlossen.
Ganze Sch&#xFC;lergenerationen verdanken diesen Partnerschaften ihre guten Fremdsprachenkenntnisse und ihre interkulturelle Kompetenz; wesentliche Grundlagen f&#xFC;r beruflichen und zwischenmenschlichen Erfolg.
2008 j&#xE4;hrt sich nun zum 20. Male die St&#xE4;dtepartnerschaft mit Frankfurt (Oder) und zum 10. Male mit ihrer Schwesterstadt Slubice. Nutzen wir diese Gelegenheit, um erneut &#xFC;ber unsere St&#xE4;dtepartnerschaften nachzudenken.
Lassen Sie uns unsere St&#xE4;dtepartnerschaften wieder verst&#xE4;rkt aufleben. Ergreifen wir die Chance uns Europa zusammen mit unseren Partnerst&#xE4;dten zu erschlie&#xDF;en und unsere Zukunft in Europa zu gestalten. Gemeinsam er&#xF6;ffnen sich uns ungeahnte M&#xF6;glichkeiten.
Der Heilbronner Kreisverband der Europa-Union Deutschland m&#xF6;chte hierzu weiterhin verst&#xE4;rkt beitragen. Als bekennende Europ&#xE4;er werben wir f&#xFC;r ein gemeinsames Europa und die Integration seiner B&#xFC;rger.
Wir treten deshalb f&#xFC;r den verst&#xE4;rkten Ausbau der Beziehungen untereinander und zwischen unseren Staaten, L&#xE4;ndern, St&#xE4;dten und Gemeinden ein.
Wir m&#xF6;chten ein Europa f&#xFC;r alle B&#xFC;rger. Wir wollen, dass sich alle Menschen &#xFC;berall in Europa zuhause f&#xFC;hlen und sich verwirklichen k&#xF6;nnen &#x2013; auch hier bei uns in Heilbronn!
Deswegen veranstalten wir bereits seit fast zwei Jahrzehnten zusammen mit der Stadt Heilbronn, europaorientierten Vereinen und Partnerst&#xE4;dten den Treffpunkt Europa auf dem Kiliansplatz in Heilbronn.
Gemeinsam werben wir im Herzen Heilbronns f&#xFC;r ein vereintes Europa in Vielfalt. Wir m&#xF6;chten allen Heilbronnern und ihren G&#xE4;sten zeigen, dass man friedlich und zum Wohle aller miteinander leben und feiern kann. Wir m&#xF6;chten dar&#xFC;ber hinaus das Interesse f&#xFC;r Europa, seine unterschiedlichen Kulturen und seine Menschen wecken.
Dar&#xFC;ber hinaus wirbt die Heilbronner Europa-Union mit Informationsveranstaltungen, Reisen zu den europ&#xE4;ischen Institutionen, Vortragsveranstaltungen und Diskussionsrunden f&#xFC;r den europ&#xE4;ischen Gedanken und hofft, viele Menschen daf&#xFC;r begeistern und gewinnen zu k&#xF6;nnen.
Europa ist zu wichtig, um es anderen zu &#xFC;berlassen! Europa ist unsere Gegenwart und die Zukunft unserer Kinder &#x2013; lassen Sie uns Europa weiter ausbauen und gestalten!
Nutzen Sie die Chancen, die uns Europa schon heute bietet. Lernen Sie unser Europa kennen, hier in Heilbronn als auch in einem seiner L&#xE4;nder.
Ergreifen Sie die Chancen, die dieses vielf&#xE4;ltige und einige Europa bietet!
Unsere Partnerst&#xE4;dte bieten Ihnen hierbei sowohl gute Ausgangs- und Anlaufpunkte als auch Hilfestellungen. Schicken Sie Ihre Kinder in den Sch&#xFC;leraustausch. Lernen Sie Sprachen und Kulturen kennen.
Diese Kenntnis bringt Ihnen Europa und seine Menschen n&#xE4;her &#x2013; wir alle werden davon profitieren.
Denn was w&#xE4;re Europa ohne seine B&#xFC;rger, seine St&#xE4;dte und Gemeinden!&lt;/p&gt;</description><link>http://www.kvheilbronn.eu/Blogs/Meine-Meinung_1/Europatag-2008_5</link></item><item><title>Europatag 2007</title><pubDate>Mon, 01 Mar 2010 19:11:57 +0100</pubDate><description>&lt;p&gt;Die europ&#xE4;ische Erfolgsgeschichte geht weiter. Am 25. M&#xE4;rz, &#xA0;w&#xE4;hrend der deutschen Ratspr&#xE4;sidentschaft im ersten Halbjahr 2007, konnten wir Europ&#xE4;er f&#xFC;nfzig Jahre R&#xF6;mische Vertr&#xE4;ge feiern; dies bedeutet f&#xFC;r uns hier in Deutschland an erster Stelle &#xFC;ber sechzig Jahre Frieden und seit &#xFC;ber siebzehn Jahren f&#xFC;r alle Deutschen auch in Freiheit.
Frieden und Freiheit sind damit schon lange f&#xFC;r uns Europ&#xE4;er Selbstverst&#xE4;ndlichkeiten geworden; man k&#xF6;nnte fast meinen, dass wir inzwischen das Haar in der Suppe suchen ohne uns vielfach noch bewusst zu sein, dass die Suppe vor allem satt macht, ganz zu schweigen davon, dass sie durchaus auch gut schmecken kann.
Deshalb m&#xF6;chte ich Sie gerne auf einige weitere Vorteile aufmerksam machen, die uns Europa schon jetzt gebracht hat. Ein Wirtschaftsraum ohne Grenzen und Z&#xF6;lle mit fast 500 Millionen Unionsb&#xFC;rgern, eine gemeinsame W&#xE4;hrung f&#xFC;r gut 300 Millionen Menschen, eine Vereinheitlichung von technischen L&#xF6;sungen im Bereich des Personen-, Waren- und Geldverkehres, der Telekommunikation und des Rechtswesens, die Sicherstellung der Energie- und Nahrungsversorgung. Dar&#xFC;ber hinaus gibt es viele weitere positive Errungenschaften, die mit der europ&#xE4;ischen Einigung zu verbinden sind. Auch werden sich mit Sicherheit im Zuge der weiteren Entwicklung der Europ&#xE4;ischen Union neue, zus&#xE4;tzliche Vorteile f&#xFC;r uns alle ergeben.
F&#xFC;r uns in Heilbronn bedeutet dies, dass sich die Stadt Heilbronn bereits schon jetzt zu einer weltoffenen, europ&#xE4;ischen Gro&#xDF;stadt entwickelt hat, die Heimat f&#xFC;r Menschen aus fast allen Herkunftsl&#xE4;ndern unseres Planeten geworden ist. Die Mehrheit davon nennt sich schon jetzt nicht mehr Ausl&#xE4;nder, sondern zumindest Unionsb&#xFC;rger und identifiziert sich zunehmend mit ihrer Wahlheimat. Dies konnten wir w&#xE4;hrend der letzten Fu&#xDF;ballweltmeisterschaft eindeutig feststellen. Auch bringen sich unsere Mitb&#xFC;rger mit Migrationshintergrund immer aktiver in die Heilbronner Gesellschaft ein, unter anderem auch bei der Europa-Union Deutschland (EUD).
Zu den Veranstaltungen und Aktivit&#xE4;ten des Kreisverbandes Heilbronn der EUD m&#xF6;chte ich Sie alle recht herzlich willkommen hei&#xDF;en und zum Mitmachen einladen. Neben unseren regelm&#xE4;&#xDF;igen Europa-Stammtischen, Vortragsveranstaltungen und Fahrten zu den europ&#xE4;ischen Institutionen, m&#xF6;chten wir auch durch Stra&#xDF;enaktionen und vor allem durch unseren, in Heilbronn schon zur Tradition gewordenen Treffpunkt Europa dazu beitragen, dass Europa auch im kleinen Rahmen weiter zusammenw&#xE4;chst und damit die Fundamente einer erfolgreichen Europ&#xE4;ischen Union gest&#xE4;rkt werden.
Deshalb m&#xF6;chten wir Europ&#xE4;er am Samstag, 12. Mai 2007 beweisen, dass die &#x201E;europ&#xE4;ische Suppe&#x201C;, nicht nur satt macht, sondern dar&#xFC;ber hinaus in all ihren Variationen hervorragend schmeckt. &#xDC;berzeugen Sie sich bitte selbst!&lt;/p&gt;</description><link>http://www.kvheilbronn.eu/Blogs/Meine-Meinung_1/Europatag-2007_4</link></item><item><title>Europatag 2006</title><pubDate>Mon, 01 Mar 2010 19:08:35 +0100</pubDate><description>&lt;p&gt;Vor sechzig Jahren, genau am 21. September 1946, haben vision&#xE4;re Europ&#xE4;er am Vierwaldst&#xE4;ttersee in der Schweiz das Hertensteiner Programm verabschiedet. Durch zwei Weltkriege gepr&#xE4;gt, forderten sie eine europ&#xE4;ische Gemeinschaft auf f&#xF6;derativer Grundlage. Unter &#xDC;bertragung von Souver&#xE4;nit&#xE4;tsrechten wollten sie europ&#xE4;ische B&#xFC;rgerrechte in Freiheit und Sicherheit f&#xFC;r alle V&#xF6;lker europ&#xE4;ischer Wesensart. Seit diesen Tagen setzt sich die Europa-Union auch in Heilbronn partei&#xFC;bergreifend und unerm&#xFC;dlich f&#xFC;r die europ&#xE4;ische Idee zur Schaffung eines vereinten Europas und die Integration seiner B&#xFC;rger unter Bewahrung der Eigenart aller seiner V&#xF6;lker ein.
Neben einer Vielzahl von Aktionen, dabei auch das Initiieren von St&#xE4;dtepartnerschaften und Sch&#xFC;leraustauschen war es der Europa-Union immer ein Anliegen, aktiv an die Heilbronner heranzugehen und f&#xFC;r den europ&#xE4;ischen Gedanken zu werben, &#xC4;ngste zu nehmen, zu vermitteln und damit zum Erfolg Europas beizutragen. Neben einer Vielzahl von Veranstaltungen, wie Fahrten zum Europ&#xE4;ischen Parlament, in unsere Nachbarl&#xE4;nder sowie Podiumsdiskussionen und Vortragsreihen, richtet die Europa-Union seit dem 6. Mai 1989 j&#xE4;hrlich den Treffpunkt Europa auf dem Kiliansplatz aus. Getragen vom Gedanken eines freien und geeinten Europas in Vielfalt feiern Jung und Alt, ob Heilbronner &#x201E;Urgestein&#x201C; oder &#x201E;Neig&#x2019;schmeckte&#x201C;, zusammen mit Musik und Tanz. Kulinarische Angebote aus allen Herkunftsl&#xE4;ndern unserer ausl&#xE4;ndischen Mitb&#xFC;rger sorgen dabei f&#xFC;r das leibliche Wohl.
Inzwischen z&#xE4;hlt die Europ&#xE4;ische Union 25 Mitgliedsstaaten und weitere Anw&#xE4;rter streben eine Mitgliedschaft an. Frieden, Stabilit&#xE4;t, offene Grenzen, Urlaubsreisen in unsere Nachbarl&#xE4;nder und eine gemeinsame W&#xE4;hrung sind f&#xFC;r uns und unsere Kinder inzwischen Selbstverst&#xE4;ndlichkeiten; der damit einhergehende Wohlstand und die Freiz&#xFC;gigkeit sind fast schon &#x201E;einklagbar&#x201C;. Mit Sicherheit hat unsere europ&#xE4;ische Zivilisation bereits jetzt ihre jahrhundertealten Erfahrungen und &#xDC;berzeugungen fest in alle Bereiche von Politik, Wirtschaft und Kultur verankert und damit eine St&#xE4;rke erlangt, f&#xFC;r die uns alle anderen Staaten und Menschen auf der Erde beneiden.
Dennoch f&#xFC;hren uns die j&#xFC;ngsten Ereignisse und die Reaktionen unserer Mitb&#xFC;rger vor Augen, dass wir Europ&#xE4;er unsere gewonnene St&#xE4;rke nicht nur selbst erkennen m&#xFC;ssen, sondern auf sie vertrauend, weiter auf ihr aufbauend unseren erfolgreichen Weg weitergehen, damit ein reiches, starkes und einiges Europa seinen Beitrag zum Weltbund der V&#xF6;lker leisten werden kann.
Deswegen wirbt die Europa-Union weiter f&#xFC;r eine gemeinsame Verfassung, f&#xFC;r den Beitritt aller V&#xF6;lker europ&#xE4;ischer Wesensart und ihre vollst&#xE4;ndige Integration in Frieden und Vielfalt. Auch nach sechzig Jahren beh&#xE4;lt das Hertensteiner Programm seine G&#xFC;ltigkeit!
Anl&#xE4;sslich des diesj&#xE4;hrigen Treffpunkt Europas geben wir diese Brosch&#xFC;re zum sechsten Mal heraus, um zum einen f&#xFC;r den Treffpunkt zu werben und zum anderen, Ihnen die Europa-Union Deutschland und ihre Ideen ein wenig n&#xE4;her zu bringen.
&#xA0;&lt;/p&gt;</description><link>http://www.kvheilbronn.eu/Blogs/Meine-Meinung_1/Europatag-2006_3</link></item><item><title>Integration</title><pubDate>Mon, 01 Mar 2010 19:02:37 +0100</pubDate><description>&lt;p&gt;Von einem positiven Integrationsbegriff ausgehend und der Tatsache, dass bis zu einem Drittel unserer Bev&#xF6;lkerung in die bestehenden politischen und sozialen Strukturen zu integrieren sind, ist eine erfolgreiche Integration von B&#xFC;rgern mit Migrationshintergrund in unsere Gesellschaft grunds&#xE4;tzlich eine freiwillige Angelegenheit. Dabei m&#xFC;ssen sowohl die Integrationsbem&#xFC;hungen als auch die Hilfestellungen &#x201E;Alteingesessener&#x201C; von den B&#xFC;rgern selber kommen.
Ziel aller staatlichen Bem&#xFC;hungen sollte es sein, die Integration der Neub&#xFC;rger und ihrer Nachkommen in die bestehenden Strukturen zu f&#xF6;rdern. Dabei ist zu beachten, dass Integration von neuen Bev&#xF6;lkerungsteilen nicht ausschlie&#xDF;lich eine Einbahnstra&#xDF;e ist, sondern unausweichlich auch Ver&#xE4;nderungen der bestehenden Strukturen mit sich bringt. Auch ist eine erfolgreiche Integration schwer quantifizierbar aber zu jeder Zeit in ihren Auswirkungen qualitativ erlebbar.
Alteingesessene Bev&#xF6;lkerungsteile sollten sich mit dem Integrationswunsch von Neub&#xFC;rgern identifizieren, diesen mindestens aber tolerieren, zumal, wenn es sich dabei nicht um Einzelf&#xE4;lle handelt und Auswirkungen auf die eigene, urspr&#xFC;ngliche Lebensart und -weise zu erwarten sind.
Deswegen ist meines Erachtens eine f&#xFC;r alle Betroffenen g&#xFC;ltige Zielvorgabe des zu erlangenden Endzustandes notwendig. An diesem gesellschaftspolitischen Ziel gilt es sich zu orientieren:
Die europ&#xE4;ische Idee, mit dem Grundgesetz und der deutschen Sprache als Grundlage, bietet hierbei einen erfolgversprechenden und zielf&#xFC;hrenden Ansatz.
Dieser Ansatz wird seit Jahren von der Europa-Union Deutschland (EUD) verfolgt. Die EUD ist schon von ihrer Idee her ein wesentlicher Tr&#xE4;ger jeglicher Integration. Im Gro&#xDF;en die Integration Deutschlands und weiterer Staaten in ein vereintes Europa und im Kleinen die Integration seiner B&#xFC;rger in die regionalen Gebietsstrukturen.
Deswegen wirbt die EUD f&#xFC;r ein vereintes und geeintes Europa, bem&#xFC;ht sich Vorurteile abzubauen und ein f&#xFC;r alle tragbares Endziel (Europ&#xE4;ische Union) zu formulieren.
Die Migrationsbewegungen und ihre Folgen von Anfang an erkennend, hat der Kreisverband Heilbronn der EUD schon seit Jahrzehnten auch f&#xFC;r ein besseres Verst&#xE4;ndnis der unterschiedlichen Bev&#xF6;lkerungsanteile untereinander geworben und bem&#xFC;ht sich auch weiterhin, durch Information und Zusammenarbeit auch im Kleinen Vorurteile abzubauen und integrierend zu wirken.
Mit dem Treffpunkt Europa, der im Mai eines jeden Jahres auf dem Kiliansplatz in Heilbronn stattfindet, hat der Kreisverband Heilbronn der EUD in enger Zusammenarbeit mit der Stadt Heilbronn schon Ende der 80ger Jahre ein erfolgreiches Integrationsinstrument geschaffen. Dabei wird vor allem durch das Ansprechen der emotionalen Ebene aller Heilbronner Bev&#xF6;lkerungsteile ein &#x201E;Wir-Gef&#xFC;hl&#x201C; als Voraussetzung f&#xFC;r eine erfolgreiche Integration entwickelt und gef&#xF6;rdert.
Die erfolgreiche Durchf&#xFC;hrung des Treffpunkt Europas hat sich damit als ein f&#xFC;r alle Beteiligten g&#xFC;ltiges und erstrebenswertes Ziel entwickelt und wurde &#xFC;ber die Jahre hinweg ohne jeglichen Zweifel ein erfolgreiches Integrationsinstrument.
W&#xE4;hrend des Treffpunktes Europa werden durch gemeinsames Feiern &#xC4;ngste und Vorurteile abgebaut sowie tragbare und hilfreiche Verbindungen gekn&#xFC;pft.
Schon mit Beginn der Vorbereitungen zum Treffpunkt werden den beteiligten Gruppen mit Migrationshintergrund neben der Verbesserung der sprachlichen Voraussetzungen auch Inhalte vermittelt, die sie auch &#xFC;ber den Treffpunkt Europa hinaus anwenden k&#xF6;nnen. Gleichzeitig wird ihr Verst&#xE4;ndnis f&#xFC;r bestehende st&#xE4;dtische und b&#xFC;rgerliche Strukturen Heilbronns gebessert.
&#x201E;Alteingesessene&#x201C; Gruppen k&#xF6;nnen im Zuge der Vorbereitungen und in der Mitarbeit mit den &#x201E;ausl&#xE4;ndischen&#x201C; Gruppen ihrerseits ihre Vorurteile &#xFC;berpr&#xFC;fen und abbauen.
&#xDC;ber den Treffpunkt Europa hinaus werden Neub&#xFC;rger in bestehende Strukturen Heilbronns integriert und zu einem wesentlichen Bestandteil der Heilbronner Gesellschaft, ihrer Vereine und Parteien.
&#xA0;&lt;/p&gt;</description><link>http://www.kvheilbronn.eu/Blogs/Meine-Meinung_1/Integration_2</link></item></channel></rss>

